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Shopify oder Shopware?

Shopify oder Shopware: die ehrliche Entscheidungshilfe

Shopify passt meist, wenn du schnell, mit wenig IT-Aufwand und planbarem Betrieb verkaufen willst. Shopware passt meist, wenn dein Sortiment, deine B2B-Prozesse oder deine Anforderungen an Datenhoheit und Anpassbarkeit sehr individuell sind.

Kurz gesagt: Shopify ist die bessere Wahl, wenn du dich aufs Verkaufen konzentrieren und dich möglichst wenig um Technik, Hosting und Updates kümmern willst. Shopware ist die bessere Wahl, wenn dein Geschäft sehr eigene Abläufe hat, du tief in die Software eingreifen oder sie selbst betreiben willst. Beide Systeme sind ausgereift, keines ist grundsätzlich besser. VIERPUNKT baut beide Plattformen gleich gern und empfiehlt die, die zu deinem Geschäft passt.

Die wichtigsten Kriterien

Sortiment und Komplexität

Ein überschaubares Sortiment mit klaren Varianten wie Größe, Farbe oder Duft lässt sich in Shopify sehr effizient abbilden. Sehr viele Eigenschaften, Konfiguratoren, komplexe Preisregeln oder verschachtelte Kategorien sind die Stärke von Shopware, weil das Datenmodell flexibler ist und sich ohne Umwege erweitern lässt.

B2B

Beide Systeme können B2B, aber unterschiedlich tief. Shopify bringt Firmenkonten, eigene Kataloge und Zahlungsziele mit, die erweiterten Funktionen liegen in Shopify Plus. Shopware bietet mit den B2B Components umfangreiche Funktionen in den kommerziellen Plänen. Details findest du unter Welche Plattform eignet sich für B2B?

Internationalisierung

Shopify Markets bündelt Sprachen, Währungen und Länderpreise sehr komfortabel. Shopware arbeitet mit Verkaufskanälen und Sprachen und ist dabei frei konfigurierbar, braucht aber mehr Einrichtung.

Team und IT-Ressourcen

Ohne eigene Entwickler ist Shopify oft entspannter: Hosting, Sicherheit und Updates übernimmt Shopify. Bei Shopware brauchst du jemanden, der Server, Updates und Plugins im Blick behält, intern oder über eine Agentur.

Anpassbarkeit

Shopify erweiterst du über Apps und Theme-Anpassungen, der Kern bleibt unangetastet. Shopware ist Open Source: Du kannst praktisch alles ändern, trägst dafür aber die Verantwortung, dass Anpassungen Updates überstehen.

Laufende Kostenstruktur

Bei Shopify zahlst du einen monatlichen Tarif plus Apps und je nach Zahlungsanbieter Transaktionsgebühren. Bei Shopware kommen Hosting, Wartung und gegebenenfalls eine Lizenz hinzu. Ein Überblick steht unter Laufende Kosten im Vergleich.

Datenhoheit

Bei Shopify liegen deine Daten bei Shopify, du kommst über Exporte und Schnittstellen jederzeit heran. Bei selbst gehostetem Shopware bestimmst du selbst, wo Server und Datenbank stehen. Für manche Branchen ist das ein entscheidender Punkt.

Faustregeln

  • Kleines bis mittleres Team, D2C-Fokus, schneller Start gewünscht: eher Shopify.
  • Komplexes Sortiment, viele Sonderregeln, starke ERP-Anbindung: eher Shopware.
  • Kein eigenes IT-Personal und kein Interesse an Serverbetrieb: eher Shopify.
  • Volle Kontrolle über Code und Daten ist Pflicht: eher Shopware.
  • B2B mit einfachen Regeln: beide möglich. B2B mit tiefen Freigabeprozessen: genauer prüfen.
Tipp: Schreib vor der Entscheidung die fünf Abläufe auf, die in deinem Shop wirklich funktionieren müssen. An diesen Abläufen lassen sich beide Systeme viel ehrlicher vergleichen als an Funktionslisten.

Wie VIERPUNKT hilft

VIERPUNKT ist offizieller Shopify Partner und Shopware Bronze Partner und baut Shops auf beiden Plattformen. Wir haben also kein Interesse daran, dir eine bestimmte Plattform zu verkaufen. Im Erstgespräch gehen wir deine Anforderungen durch und sagen dir offen, was wir empfehlen. Mehr dazu unter Shop-Entwicklung.

Noch Fragen dazu?

Schreib uns zwei Sätze zu deinem Shop, wir melden uns innerhalb eines Werktags.

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